Unsere allererste Kreuzfahrt überhaupt waren unsere Flitterwochen: 18 Tage auf der Silver Moon von Silversea, von Guayaquil in Ecuador nach Fort Lauderdale — durch Zentralamerika und die Karibik. Geplant war das als Kreuzfahrt-Karriere nicht. Aber so fing es an.
Nach der Rückkehr wollten wir einfach mehr davon. Mehr Schiffe, mehr Reedereien, mehr verstehen — welche Kabine für wen, welche Route zu welchem Reisenden passt, wo ein Ausflug das Geld wirklich wert ist. Und weil wir darüber gern geredet haben, fragten immer mehr Leute nach: Freunde zuerst, dann Bekannte, dann Fremde. „Ihr kennt euch doch aus — welche Kabine nehmen wir, lohnt sich das?"
Irgendwann sagte uns jemand: „Ihr habt mir alle Fragen beantwortet — Schiff, Kabine, Region, Ausflüge — das Reisebüro musste gar nichts mehr tun. Die Arbeit habt ihr gemacht." Da haben wir uns angeschaut und gedacht: Dann machen wir das eben richtig. Nicht als klassisches Reisebüro, das Kataloge verteilt — sondern als die zwei, die man einfach fragt, wenn man eine ehrliche Einschätzung will.
„Es gibt an Bord von Silversea kein Wort wie ‚Nein' zum Gast."
— Johannes Bärenfänger, Silver Moon 2022Warum wir vorher keine Kreuzfahrten wollten
Orkan war lange klar gegen Kreuzfahrten — großes Schiff, Tausende Menschen, Massentourismus. Das war sein Bild. Als Qualitätsingenieur schaut er genau hin, was wirklich dahintersteckt, und nicht nur was im Prospekt steht. Dann stieß er auf Silversea.
Was hat sich dadurch verändert?
Orkan:
„Ich habe gemerkt, dass die Werte dieser Reederei komplett anders sind als alles, was ich bisher mit Kreuzfahrt verbunden hatte. Kleine Schiffe, maximal 728 Gäste, echter Service — das ist eine andere Welt."
Johannes war anfangs auch noch nicht überzeugt. Den Ausschlag gaben schließlich drei Dinge: die persönliche Betreuung durch einen Silversea-Berater, die Stammgäste-Community auf Facebook — und viele Stunden YouTube.
Warum Silversea — und nicht eine andere Linie?
Johannes:
„Silversea hat ein internationales Publikum an Bord. Man trifft Menschen aus Großbritannien, den USA, Kanada, Europa — aus der ganzen Welt. Und dann die Route: Andere Reedereien bieten interessante Routen meist nur auf Expeditionsschiffen an, nicht auf klassischen Kreuzfahrtschiffen. Silverseas klassische Schiffe haben mich vom Stil her mehr angesprochen — schöner, subtiler, statt diesem ‚bam-in-your-face'-Luxus."
Ein weiterer entscheidender Faktor war das All-inclusive-Konzept. Keine komplizierten Paketstrukturen, kein Nachrechnen beim Abendessen.
Johannes:
„Ich möchte eine Reise buchen und dann soll alles passen. Das Konzept von Silversea hat uns überzeugt: Man geht an Bord und muss sich um nichts kümmern. Alles ist inklusive. Na ja — außer dem Spa."
Die Silver Moon — und das S.A.L.T.-Programm
Das Schiff, die Silver Moon, hatte einen besonderen Reiz: das S.A.L.T.-Programm (Sea and Land Taste), das regionale Küche der besuchten Häfen direkt an Bord bringt.
„Das Menü im S.A.L.T. Kitchen wechselte jeden unserer 16 Reisetage — je nach Region und dem jeweiligen Hafen, den wir anliefen. Als echte Foodies war das für uns faszinierend."
— Orkan BärenfängerDer Dresscode — anfangs Bedenken, am Ende begeistert
Der Dresscode ist ein Thema, das viele neue Gäste beschäftigt. Orkan hat da auch erst gezögert.
Orkan:
„Wir kennen Anzug und Krawatte ja aus dem Berufsalltag — aber im Urlaub auch noch auf Dresscode achten? Und zwischen Formal, Informal und Casual wechseln? Das klang erstmal aufwendig. Einen Koffer extra nur für Anzüge — das wollte ich eigentlich nicht."
Überzeugt haben ihn dann Fotos und Berichte aus der Facebook-Stammgäste-Community. Und sobald er selbst an Bord war:
Orkan:
„Als ich an Bord erlebte, wie es sich anfühlt, wenn alle festlich oder semi-formal gekleidet sind — das ist eine wirklich ansprechende Atmosphäre. Man verhält sich automatisch anders."
Johannes:
„Es hebt das Niveau noch einmal an."
Der Butler — und das eigentliche Aha-Erlebnis
Vor der Reise hatte Orkan sich ehrlich gefragt: Was soll ich mit einem Butler? Die Antwort bekam er schnell.
„Mein Highlight war das Frühstück auf dem Balkon. Der Butler hat den Tisch komplett eingedeckt — nicht einfach ein Tablett hingestellt. Und wenn wir abends vergessen hatten, das Frühstück zu bestellen, brachte er einfach das, von dem er wusste, dass wir es mögen."
— Orkan BärenfängerJohannes:
„Was mich am meisten überrascht hat: An Bord von Silversea gibt es kein Nein. Man sagt vielleicht: ‚Heute schaffen wir das nicht, aber morgen erledigen wir es.' Egal was man fragt — sie finden einen Weg."
Kreuzfahrt oder Landhotel — was bekommt man wirklich?
Johannes:
„Der größte Unterschied für mich: Man sieht so viel mehr. Unser Thailand-Urlaub war zwei Wochen in einem wunderschönen Hotel. Nach sechs Tagen hatten wir uns sattgesehen. Auf der Silver Moon wurden wir nicht einmal an Seetagen langweilig — und jeden Tag ein anderes Land, ein anderer Hafen. Das ist der eigentliche Vorteil einer Kreuzfahrt."
„Jeden Morgen den Vorhang öffnen, auf den Balkon treten — und sehen, wo wir heute sind. Das ist für mich das schönste Bild dieser Reise."
— Orkan BärenfängerWas aus dieser Reise geworden ist
Nach den Flitterwochen kamen weitere Silversea-Reisen. Dazu Reisen mit Ponant, Azamara, Star Clippers, Celebrity — immer mit dem Ziel, wirklich zu verstehen was den Unterschied macht. Welche Kabine für wen. Welche Route zu wem passt. Wann ein Ausflug das Geld wert ist und wann nicht.
Darüber haben wir gerne geredet — und das hat sich rumgesprochen. Erst Freunde, dann Bekannte, dann Leute die über Umwege zu uns kamen. Irgendwann haben wir gemerkt: Das ist keine Hobby-Beratung mehr. Da steckt echte Verantwortung dahinter, wenn jemand seinen Traumurlaub in unsere Hände legt.
So ist Kreuzfahrtberatung Bärenfänger entstanden. Kein Reisebüro das Kataloge verschickt. Sondern zwei, die selbst auf diesen Schiffen waren — und die auch spätabends noch auf WhatsApp antworten, wenn jemand wissen will, welcher Balkon auf der Silver Moon der schönste ist.
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